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Kreisparteitag des FDP-Kreisverbands Paderborn

am 05. März 2010

 

- FDP will Wahlerfolge fortsetzen -

 

Der Kreisparteitag des FDP-Kreisverbands Paderborn stand ganz im Zeichen der Wahlen, nach dem Rückblick auf das Superwahljahr 2009 erfolgte eine Vorausschau  auf die Landtagswahlen im Mai 2010 und außerdem wurde noch ein neuer Vorstand gewählt.

 

Bei den Vorstandswahlen wurde der Kreisvorsitzende Dr. Michael Hadaschik mit über 90 % der Stimmen im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter sind Brigitte Kesternich aus Salzkotten und Marc Lürbke aus Paderborn, der bis dahin Kreisschatzmeister war. Daniel Friedenburg, Paderborn, wurde zum Nachfolger im Amt des Schatzmeisters gewählt, neuer Schriftführer ist Marcel Welsing aus Borchen.

 

Karsten Grabenstroer, der seit 1998 Jahre mit großem Engagement stellvertretender Kreisvorsitzender war und aufgrund seiner neuen Aufgaben im Rat der Stadt Paderborn nicht erneut für dieses Amt kandidierte, wurde mit großem Applaus verabschiedet. Er wurde jetzt für den Stadtverband Paderborn als Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt. Weitere Beisitzer sind Giedre Beckert aus Borchen, Wolfgang Klare aus Bad Lippspringe, Robert Aspin aus Delbrück und Walter Hammerschmidt aus Bad Wünnenberg.

 

Bei seinem politischen Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr hob Dr. Hadaschik besonders die überdurchschnittlichen Erfolge der Freidemokraten bei der Europa-, Bundestags- sowie der Kommunalwahl hervor. Man stelle inzwischen mehr kommunale Mandatsträger als je zuvor und habe einige neue Ausschuss-Vorsitzende und sogar stellvertretende Bürgermeister in den Reihen der FDP. Auch die Mitgliedszahlen im gesamten Kreis entwickelten sich positiv.

 

Diese sehr guten Ergebnisse sind nach seiner Ansicht nicht nur im allgemeinen Bundestrend begründet, sondern auch und in der Unzufriedenheit vieler Bürger mit den bisher zu einseitigen Mehrheitsverhältnissen in den Kommunalparlamenten des Kreises. Außerdem sei die inhaltliche Arbeit der Mitglieder vor Ort honoriert worden. 

 

 

Für die anstehende Landtagswahl legte Dr. Hadaschik den Blick besonders auf das Zukunftsfeld Wissenschaft und Bildung. Vor allem das FDP-geführte Wissenschaftsministerium setze sich massiv für die Entstehung der „Zukunftsmeile“ in Paderborn ein, an welcher neue Institute, Unternehmen und Teilbereiche der Universität nicht nur für Spitzenforschung, sondern auch für neue Arbeitsplätze sorgen sollen. Dieser Einsatz der FDP auf Landesebene werde auch von der Universität gelobt.

 

Als Ziel für die Landtagswahl wurden „10 % + X“ ausgegeben. Die FDP sieht sich mit ihren Kandidaten Brigitte Kesternich und Jan Lackmann in Kreis und Stadt Paderborn sehr gut aufgestellt. Wie bei den vergangenen Wahlen wolle man mit einer klaren Profilierung die Wähler überzeugen. Dr. Hadaschik fügte hinzu, dass die Wiederkehr einer rot-grünen Landesregierung die auch in Paderborn sichtbaren Erfolge beim Aufbau einer vielfältigen Wissenschafts- und Bildungsstruktur und beim Abbau bürokratischer Hemmnisse gefährden würde. Dies werrde man auch im kommenden Wahlkampf deutlich machen.

 

Giedre Beckert (OV Borchen) stellte auf dem Kreisparteitag einen Antrag zum Schulprogramm "Jedem Kind seine Stimme".